Ölheizungen

Ölheizungen

Ölheizungen werden mit Heizöl, einem flüssigen Brennstoff, betrieben. Heizöl wird aus Erdöl hergestellt und lässt sich nach Dichte, Asche- und Schwefelgehalt sowie dem Kohlenstoff-Wasserstoffverhältnis in Qualitätsstufen von extra leicht (EL) bis Extra Schwer (ES) einteilen. Durch die Verbrennung des Heizöls entsteht Wärme, welche dann zur Erhitzung von Heizkörper verwendet wird.
Diese Ölverbrennung kann mit und ohne Hilfsenergie durchgeführt werden. Bei der Ölverbrennung ohne Hilfsenergie wird in einem sogenannten Ölofen allein durch die Verbrennungswärme des Öls die notwendige Temperatur erreicht. Bei der Ölverbrennung mit Hilfsenergie wird das Öl zunächst vorgewärmt und die Verbrennung mit Hilfe eines Gebläses eingeleitet und unterstützt. Nun wird das erwärmte Öl als sogenannter Ölnebel in den Brennraum befördert und dort gezündet.
Eine besonders wichtige Rolle bei der Wahl des Brennstoffs spielt stets der Kostenfaktor. Hier ist anzumerken, dass Ölheizungen im Schnitt um etwa 25% günstiger sind als Gasheizungen, jedoch ist die Anschaffung der Anlage und die regelmäßige Wartung recht kostenintensiv.
Gerade in den letzten Jahren spielt die Umweltverträglichkeit des Brennstoffs eine immer größere Rolle und so ist man auch bemüht die Verbrennung von Öl möglichst umweltschonend ablaufen zu lassen. Durch das Absenken der Verbrennungstemperatur verbrennt das Öl nicht mehr mit gelber, sondern mit blauer Flamme wodurch weniger Stickoxide entstehen und weniger Russpartikel verglühen.
Ölheizanlagen müssen stets einen bestimmten Normnutzungsgrad nach DIN erfüllen um die Sicherheit und Qualität der Heizanlage zu gewährleisten. Auch eine jährliche Wartung der Heizanlage ist für die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Anlage sehr wichtig.